Klimaschutz, Nachhaltigkeit

Verschwendung? – Tipps für einen nachhaltigen Alltag

Verschwendung? – Klimawandel, Umweltverschmutzung, und Ressourcenmangel – Alarmierende Statistiken verdeutlichen die Dringlichkeit einer drastischen Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks, weshalb bereits vielen ein nachhaltigeres Leben anstreben. Doch häufig scheitert es an der Umsetzung. Wir verraten Ihnen einige Tipps, wie Sie Ihre Umwelt mühelos schonen können und sich Ihr Alltag nachhaltiger gestalten lässt.


Energiekosten reduzieren

Stromverschwendungen im Alltag sind leider keine Seltenheit. Oft lassen wir Elektrogeräte wie den Fernseher oder die Musikanlage auf Standby stehen, ohne darüber nachzudenken, welch eine Verschwendung dies eigentlich ist. Vielen ist nicht bewusst, dass der Standby-Modus sage und schreibe 15% des Stromverbrauchs ausmacht. Durch das einfache Umschalten des Steckerknopfes am Abend, sparen Sie demnach regelrecht im Schlaf. Weiterhin sei auf die Energieeffizienz von Elektrogeräten hinzuweisen. Bei einer Neuanschaffung lohnt es sich häufig, etwas tiefer in die Tasche zu greifen und ein Gerät mit Energieeffizienz A+++ zu erwerben. Hierdurch sparen Sie gleichzeitig am anderen Ende – nämlich an Ihrer jährlichen Stromabrechnung.


Um nicht nur weniger Strom zu verbrauchen, sondern zudem auch noch den eigenen Geldbeutel zu entlasten, lohnt es sich einen Stromvergleich verschiedener Energieversorger durchzuführen. Immer attraktiver – und teilweise sogar günstiger – ist grüner Ökostrom, der aus erneuerbaren Energien wie Wind, Wasser oder Sonne erzeugt wird. Dadurch lassen sich jährlich mehrere hundert Euro zusätzlich einsparen und man tut etwas gutes für die Umwelt!

Energiekosten reduzieren!

Essverhalten anpassen

Katastrophale Massentierhaltungen und Unmengen Getreide- und Wasserverbrauch die dabei verloren gehen. Alleine diese Verschwendung ist insgesamt für 15% aller Klimaemissionen verantwortlich. Dies ist einer der Gründe, weswegen immer mehr Menschen inzwischen vegetarisch oder vegan leben. Natürlich ist dies nicht für jedermann etwas, aber man muss auch nicht völlig auf tierische Produkte verzichten, um nachhaltiger leben zu können. Kleinere Veränderungen von Essgewohnheiten können schon viel bewirken! Anstelle vom täglichen Fleischkonsum kann man so beispielsweise nur 1-2 Mal wöchentlich Fleisch essen. Kaufen Sie zudem regionale Lebensmittel, denn lange Transportwege weisen eine besonders schlechte Ökobilanz auf.


Bewusst konsomieren

Wir alle kennen es – Attraktive Werbeangebote lassen uns gerne zum Kaufen verleiten, obwohl wir das entsprechende Produkt, wie zum Beispiel das angesagte Sommerkleid, oder das neueste Smartphone, eigentlich nicht zwingend benötigen. Doch auch hier gehen wichtige Ressourcen verloren. In nahezu jedem Smartphone ist zum Beispiel ein Litium-Ionen-Akku verarbeitet, welches Kobalt enthält, ein unersetzliches Metall, das von Kinderhänden aus afrikanischen Minen ausgegraben wird. Jeder Kauf unterstützt diese menschenunwürdige Kinderarbeit sowie Verschwendung von Ressourcen.

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Sehr hilfreich beim Reduzieren von unnötigen Konsumverhalten kann es sein, sich selbst die Frage zu stellen: “Brauche ich das wirklich, oder komme ich auch ohne aus?” Natürlich ist es heutzutage schwierig, ganz ohne Smartphone zu leben, aber muss es jedes Jahr ein neues sein?


Auf Plastik verzichten

Jährlich produziert jeder in Deutschland lebende Einwohner etwa 40 Kilogramm Plastikmüll, von dem ein Großteil unsere Meere verseucht. Der Plastikmüll landet im Magen der Meerestiere. Durch den Verzehr dieser, nehmen wir somit den Plastikmüll in unserer Nahrungskette auf. Darüber hinaus sterben viele Meeresbewohner elendig an unserem Müll. Unser Alltag wird nachhaltiger, indem wir zum Beispiel nicht den Joghurt in der Plastikverpackung, sondern den in einem Glasbehälter kaufen. An der Kasse können wir auf die Einkaufstüte verzichten und stattdessen einen eigenen Stoffbeutel mitnehmen. All diese bereits kleinen Veränderungen tragen zur Verbesserung der Umwelt bei und reduziert die Verschwendung von nicht gebrauchtem Kunststoff.


Pflegeprodukte überdenken

In zahlreichen Pflegeprodukten lässt sich Palmöl finden, das eine antioxidative und regenerierende Wirkung hat, hautglättend ist und viele Vitamine enthält. Dieser Alleskönner ist daher besonders beliebt und wird vielseitig verwendet – auf Kosten unserer Umwelt. Ganze Regenwälder in tropische Gebiete werden abgeholzt, um sie mit Palmölplantagen zu ersetzen. Dadurch verlieren tausende Regenwaldbewohner ihr zuhause! Bis zum Jahr 2020 werden rund 98% der Regenwälder allein in Indonesien zerstört sein, wenn nicht drastisch entgegengesteuert wird.


Was können Sie persönlich tun? Kaufen Sie zum Beispiel palmölfreie Produkte und stellen Sie sich auch beim Kauf eines neuen Shampoos wieder die Frage “Brauche ich das wirklich?” Es gibt inzwischen zahlreiche Alternativen in Form von Kernseifen, welche sowohl für Körper als auch Haar bestens geeignet sind und frei von Palmöl und weitere Inhaltsstoffe sind, welche unsere Umwelt schädigen.


Fazit – Tipps für einen nachhaltigen Alltag

Zusammenfassend nochmals alle Punkte für einen nachhaltigen Alltag im Überblick. Diese Punkte können und sollten ohne großem Aufwand und Kosten in fast jedem Alltag bedacht werden.

  • Energie wie Strom u. Wärme bewusst sparen
  • Essgewohnheiten überdenken
  • Konsum von „Luxusartikel“ hinterfragen
  • Jegliche Form von Plastik wenn möglich vermeiden
  • Pflegeprodukte mit Palmöl in Frage stellen

Es ist meist eine unbewusste Bequemlichkeit, das gewöhnliche Konsumverhalten beizubehalten. Den Preis, den unsere Umwelt für diese Bequemlichkeit zahlt, ist langfristig gesehen jedoch zu hoch. Jeder von uns kann einen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt und Erhaltung von Ressourcen leisten und zwar mit kleinen aber feinen Veränderungen im Alltag.


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Christoph Buchinger

Blogger & Gründer des EnergiesparBlog´s