Mobilität

Mobilitätswende schafft Arbeitsplätze

Investitionen in die Mobilitätswende haben ein erhebliches Wertschöpfungspotenzial und schaffen Beschäftigung. Um dieses Potenzial gesellschaftlich sinnvoll nutzen zu können, sind die anstehenden Veränderungen aktiv zu gestalten und zu begleiten.


Klimaverträgliche Infrastruktur schafft mehr Arbeitsplätze

Megatrends wie Digitalisierung, Klimawandel und Urbanisierung verändern unser Leben und dadurch auch die Arbeitswelt. 2030 wird laut einer Prognose der Emissionsaustoß 23,1 Millionen Tonnen CO2 betragen. 2018 betrugen die Emissionen in Österreich laut Umweltbundesamt 79,1 Millionen Tonnen. Für die Mobilität bedeutet das eine Einsparung von 4,8 bis 6,2 Millionen Tonnen CO2.

Das Schließen dieser Lücke erfordert unter anderem ein Investitionspaket im Mobilitätsbereich, welches mit erheblichen Wertschöpfungspotenzialen und Arbeitsplätzen für Österreich verbunden wäre.

Mobilitätswende schafft Arbeitsplätze
Grafikquelle: VCÖ

Investitionspaket für klimaver-trägliche Mobilität schafft Jobs

Die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten diskutieren bereits die Neuzulassungen von Pkw mit Verbrennungsmotor zu beenden. Die skandinavischen Staaten sowie Irland und die Niederlande haben das für spätestens ab dem Jahr 2030 angekündigt. Großbritannien, Frankreich und Spanien diskutieren, etwas später zu folgen.

Infolge der technologischen Brüche änderen sich gleichzeitig die Ansprüche und Herrausforderungen der Automobilwirtschaft. Die Mobilitätswende setzt auf Elektro- und emissionsarme Antriebskonzepte. Der Umschwung schafft neue und „andere“ Arbeitsplätze. Wichtig ist in Zukunft eine entsprechende Finanzierung für die Innovation seitens der Regierung.


Die Energiezukunft im Verkehr ist erneuerbar und elektrisch

Zum Erreichen der Klimaziele ist der Energiebedarf im Verkehr massiv zu reduzieren und der verbleibende Bedarf durch erneuerbare Energien zu decken. „Die Drei-Säulen-Strategie „vermeiden, verlagern, verbessern“ ist aktueller denn je“, so das VCÖ-Magazin in einer Ausgabe zum Thema „Mobilitätswende wird zum Jobmotor

Mobilitätswende wird zum Jobmotor

Mit den bereits beschlossenen Maßnahmen können die Klimaziele in Österreich nicht erreicht werden. Um diese zu erreichen, ist nach der Strategie „Verkehr vermeiden, auf klimaverträgliche Verkehrsmittel verlagern und den restlichen Verkehr effizienter ma­chen“ vorzugehen. Für eine Verkehrswende ist Strom aus erneuerbaren Quellen unverzichtbar und das ökologisch verträgliche Ausbaupotenzial der Ökostrom Produktion ist zu nutzen.

Eine wichtige Rolle wird der Sektorkoppelung, also der Verknüpfung von Strom-, Wärme- und Verkehrssektor, zukommen. Beispielsweise können E-Autos durch gesteuertes Laden helfen, Energiebedarfsspitzen abzudecken und das Stromnetz zu stabilisieren.

Die Wasserstoff Brennstoffzelle eignet sich vor allem für große Fahrzeuge und weite Entfernungen. Damit der Wasserstoff einen Beitrag zur Klimaverträglichkeit leistet, muss er „grün“ sein, das heißt mittels Elektrolyse aus Ökostrom hergestellt werden. Derzeit wird jedoch 96 Prozent der globalen Wasserstoff Produktion aus Erdgas gewonnen.

Digitalisierung und Mobilitätswende

Mobilitätswende schafft Arbeitsplätze

Die Zukunft wird zeigen, ob die Mobilitätswende mehr Arbeitsplätze schafft. Fest steht, dass wir uns erst am Anfang eines technologischen Umschwungs befinden und noch viele Innovationen folgen werden.

Was denkst du? – Welche neuen Jobmöglichkeiten wird die nächste „junge“ Genaration haben?


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Christoph Buchinger

Blogger & Gründer des EnergiesparBlog´s