Klimaschutz

Klimaschutz und Straßenverkehr – Maßnahmen zur Rettung des Erdklimas

Klimaschutz und Straßenverkehr – welche Maßnahmen werden zur Rettung des Erdklimas unternommen? Um die Klimakatastrophe aufzuhalten, verbleibt nicht mehr viel Zeit. Größtmögliche Investitionen und Änderungen von Strukturen sind notwendig. Kohlekraftwerke, der Flugverkehr und der Straßenverkehr stehen im Fokus.   


Klimaschutz und Straßenverkehr

1. Allgemeines zum Klimaschutz

Die globale Erwärmung verursacht enorme Schäden und bringt ganze Ökosysteme in Gefahr. Die schlimmsten Befürchtungen gehen von einem Abschmelzen der Polkappen aus. Daher kommt dem Klimaschutz die größtmögliche Bedeutung zu. Es gilt dabei unbedingt zu verhindern, dass die Zwei-Grad-Schwelle überschritten wird.  Ansonsten drohe eine Katastrophe.  Als größte Ursache für den Klimawandel gilt dabei die massive Ansammlung von Kohlenstoffdioxid und Treibhausgasen in der Atmosphäre.  Daher wird ein verstärkter Fokus auf die Nutzung von alternativen Energieformen wie Wasser- und Windkraftwerke. Demzufolge ist eine schrittweise Abkehr von Kohlekraftwerken unabdingbar.

Es ist sehr wichtig, den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch zu drosseln, im besten Fall auf null Prozent runterzufahren. Treibhausgase entstehen vor allem in der Industrie und Landwirtschaft. Eine Begrenzung der Jahresmitteltemperatur muss in jedem Fall erreicht werden. Die zweite Strategie ist der Erhalt von Naturreservaten, wie z. B. dem tropischen Regenwald, um den Kohlenstoff-Kreislauf anzuregen. Zum einen wird damit überschüssiges Kohlenstoffdioxid schneller verbraucht.

Dies hat noch weitere Vorteile, wie z.B. die Verminderung der Umweltverschmutzung. Das Ziel ist es, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen.  Jedoch ist es leider so gut wie unmöglich, den Klimawandel komplett aufzuhalten. Neben den Instrumenten zur Eindämmung der Erderwärmung, ist daneben die Abwendung der Folgen des Klimawandels notwendig. Dazu gehört z.B. eine effiziente Vorsorge von Klimakatastrophen.

Klimaschutz und Straßenverkehr

2 .Klimaschutzmaßnahmen der Deutschen Umwelthilfe

Dass der Anteil an Kohlenstoffdioxid in den letzten 3 Jahrzehnten etwa gleichbleibend hoch ist, liegt unter anderem am Verkehr. Ganze 72 % entstammen dabei aus dem Straßenverkehr. Daher ist es besonders essentiell, den C-Ausstoß im Straßenverkehr zu reduzieren. Strategien zum Klimaschutz für den Straßenverkehr werden von der Deutschen Umwelthilfe geplant und umgesetzt.

Wichtige Kampagnen sind z. B. die Verkehrswende, die Antriebswende sowie die Mobilitätswende. Die Antriebswende setzt auf emissionsfreie Technik. Die Mobilitätswende soll Menschen dazu ermuntern, öfters auf das Fahrrad umzusteigen.


3. Wie hoch ist der C-Anteil im Straßenverkehr?

Kohlenstoffdioxid ist mit einer häufigsten Treibhausgase und hat einen Anteil von 90 % der Treibhausemission. Hochgerechnet sind dies jährlich 800 Millionen Tonnen. Die Hauptquelle für das klimaschädliche Gas sind Verbrennungsprozesse in KFZ-Motoren, Raffinerien, Stahlwerke, Kohlekraftwerke und Chemiefabriken.

Kraftwerke sind für die Emission von weiteren 300 Millionen Tonnen pro Jahr verantwortlich. Ein plötzlicher Kohleausstieg würde die Emissionsrate schlagartig um 20 % senken. Die Industrie ist für rund ein Fünftel des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Die Situation hat sich in der Industrie jedoch seit 30 Jahren erheblich verbessert. 

Mobilitätswende schafft Arbeitsplätze

4. Welche Maßnahmen verfolgt die Bundesregierung?

Im Jahr 2018 setzte sich die Bundesregierung das Ziel, bis 2030 den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid auf 95 Millionen Tonnen zu reduzieren. Jedoch wird jetzt bereits klar, dass diese Zielvorgabe nicht erreicht wird. Um die Klimaziele dennoch zu erreichen, wurden das UBA-Positionspapier und ein Analysepapier von 2017 aufgesetzt.

Das Positionspapier umfasst 3 Etappen und soll die Wirkung der Klimaschutzinstrumente drastisch erhöhen. Das Analysepapier des Jahres 2017 setzt auf eine Förderung von Elektrofahrzeugen, die Einführung einer Maut, eine hohe Effektivität bei Neuwagen, den Ausbau von Radwegen und viele weitere Maßnahmen. Es ist auf mehrere Jahre angelegt.


Ein Gastbeitrag von Kerstin Schmidt (Content Managerin und erfahrene Ghostwriterin bei Hausarbeit-Agentur).


                 

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Christoph Buchinger

Blogger & Gründer des EnergiesparBlog´s